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Heisenberg begeistert vom zukünftigen Neubau

„Geht das schnell“ – Dieser Ausruf ist seit den Sommerferien verstärkt auf den Fluren am Heisenberg zu hören. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte verweilen seit Schulbeginn immer wieder mit Neugier und großen „leuchtenden“ Augen an den Fenstern der Flurgänge unseres Gebäudes. Nun wird täglich für uns alle sichtbar, der Neubau wird Realität und die großzügigen Ausmaße sowie der gesamte Grundriss des neuen Gebäudes sind zu sehen. Mit großer Freude und Spannung ist zu beobachten, dass jeden Tag ein neuer Raum und Bereich, der bisher nur auf dem Papier in den Plänen stand, entsteht.

Groß ist die Freude in der ganzen Schulgemeinde auch darüber, dass der Neubau in einem Zug gebaut wird und bereits im Februar 2021 fertiggestellt sein wird und komplett bezogen werden kann.
Der Neubau wird auf dem großen Schulgelände hinter dem jetzigen Schulgebäude gebaut. Während der Bauphase kann der Unterricht in den bestehenden Unterrichtsräumen ungestört stattfinden. Da alle Klassenräume und Fachräume des bestehenden Gebäudes nach vorne ausgerichtet sind, haben die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte auch weiterhin einen ungestörten Blick aus allen Fenstern der Unterrichtsräume.
Mit der Erstellung des Neubaus wird das Heisenberg-Gymnasium ein sehr modernes und zukunftsweisenden Schulgebäude und –gelände bekommen.
Im Zeitalter des digitalen Wandels und dem „Lernen in einer digitalen Welt“ wird im zukünftigen Neubau in allen Unterrichtsräumen der heute aktuellste Stand der Technik eingebaut werden.
Schülerinnen und Schüler haben zugleich ein Recht darauf, mit modernsten Medien unterrichtet zu werden. Um für das Zeitalter des digitalen Lernens gerüstet zu sein, bedarf es von daher einer zukunftsorientierten medialen Ausstattung. Mit dem geplanten Neubau wird die „staubige Kreidezeit“ am Heisenberg Geschichte sein. Alle Kreidetafeln werden durch große interaktive Displays, welche z.Z. im Bereich der „digitalen Tafeln“ die modernste Zukunftstechnologie sind, mit ergänzenden beschreibbaren White-Boards ersetzt werden. Zugleich lassen sich die neuen interaktiven Displays sinnvoll und problemlos vernetzen mit externen Geräten wie z.B. bei der Nutzung von I-Pads, dessen Einführung in allen Klassen und in allen Jahrgangsstufen des G9-Jahrgangsgangs im zukünftigen Neubau erfolgen soll.
Ebenfalls werden alle Unterrichtsräume, wie auch jetzt schon im bestehenden Gebäude, u.a. mit einer hochwertigen Dokumentenkamera und einem leistungsfähigen Internetzugang ausgestattet sein. Die Nutzung digitaler Möglichkeiten soll dabei die pädagogischen Prozesse zwischen den Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler unterstützen und bereichern, jedoch nicht ersetzen.
Die Forderung und unser Anspruch, alle Schülerinnen und Schüler zu einem höchstmöglichen Bildungsabschluss zu bringen, erfordert eine individuelle Förderung. So wird es im Neubau neben den zahlreichen Klassen- und Kursräumen zusätzliche kleinere Differenzierungsräume geben, in der das Lernen individuell oder auch in Kleingruppen gezielt gefördert werden kann.
Das neue Gebäude wird in unterschiedliche, klar strukturierte Bereiche schulischer Nutzung aufgeteilt sein. Als Funktionsbereiche sind u.a. neben einem großen naturwissenschaftlichen Bereich (Biologie, Chemie, Physik, Informatik), einem künstlerisch-musischen Bereich (Kunst, Musik), den Verwaltungsbereichen und Bereichen für die Lehrkräfte auch Bereiche für das soziale Lernen vorgesehen. Dieser Funktionsbereich umfasst spezielle Räume im sozialen Bereich, die im Wesentlichen von den Schülerinnen und Schülern genutzt bzw. aufgesucht werden. Zu diesem Bereich gehören Räume z.B. für den Sanitätsdienst, für die Streitschlichter, für die Schülervertretung (SV) oder für die Berufs- und Studienorientierung. Darüber hinaus wird es im Neubau zahlreiche weitere Räume geben, wie z.B. ein großes Selbstlernzentrum, Aufenthalts- und EVA-Räume.
Dieser Bereich umfasst aber auch alle Räume, die während der unterrichtsfreien Zeit (z.B. in der Mittagspause) oder in Arbeitsgemeinschaften (AG´s) von den Schülerinnen und Schülern z.B. zum Spielen, Lesen, Bewegen oder Ausruhen genutzt werden können. Im Neubau wird es neben einer kleineren Cafeteria natürlich auch eine große Mensa geben.
Dass Schule sich verändert hat, wird auch sichtbar im schulischen Beratungskonzept der Schule. So kommt heute eine Schule von morgen, nicht mehr mit nur einem Beratungsraum aus. Das neue Gebäude wird von daher mehrere kleine Beratungs- und Besprechungsräume haben.
Mit dem Neubau wird auch das gesamte Schulgelände des Heisenberg-Gymnasiums ein neues Gesicht bekommen. In diesem Zusammenhang wurde für die Gestaltung des neuen Schulhofes von der Schule ein modernes Schulhofrahmenkonzept unter Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler erstellt. Als notwendige Voraussetzung zum Lernen ist es uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich in den Pausen entspannen und regenerieren können. Aber auch gerade das soziale Lernen soll durch das Miteinander in den Pausen besonders gefördert werden. Durch eine anregende Schulhofgestaltung sollen die Schülerinnen und Schüler sich auch zukünftig wohlfühlen.
Attraktive, bewegungsfördernde und vielseitige Angebote („Bewegte Pausen“) werden im Zuge des Neubaus auf dem neuen Schulhof, unter Berücksichtigung unterschiedlichster Altersstrukturen der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer „Temperamente“, angeboten werden. So wird es z.B. neben den aktiven Bereichen mit Sport- und Bewegungsflächen, auch auf dem Schulhof Rückzugs- und Ruhezonen geben sowie Kommunikationsbereiche mit Sitzelementen/-möglichkeiten für eine ausreichende Anzahl von Schülerinnen und Schülern. Der Schulhof soll aber auch zugleich ein „Unterrichtraum“ sein, welcher durch ein „Grünes Klassenzimmer“, pädagogisch angelehnt an den Biologieunterricht und Arbeitsgemeinschaften (AG´s) mit ökologischem Schwerpunkt, verwirklicht wird.
Durch die Rückkehr zum Bildungsgang G9 an Gymnasien wird durch eine wachsende Schüler- und auch Lehrerzahl auch ein deutlich größerer Raumbedarf benötigt als im Bildungsgang G8. Dieser zusätzliche Raumbedarf wurde bereits während des Planungsprozesses mitberücksichtigt, sodass der Neubau für den Bildungsgang G9 optimal ausgestattet sein wird.
Die ganze Schulgemeinde freut sich auf das neue „Heisenberg“!

Quelle der Fotos: Hochtief

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