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Heisenberg Gymnasium verabschiedet 112 Dichter und Denker

WAZ 02.07.2016 | 17:00 Uhr

Abiturfeier-in-Gladbeck-

Was für ein Bild: Die stolzen Abiturienten des Heisenberg Gymnasiums haben sich für den Fotografen in Schale geschmissen.Foto: Heinrich Jung

Abiturienten feiern ihren Abschluss. Singer-/Songwriter Florian Nienerza schreibt extra ein Loblied auf seine Schule: „Es war die beste Zeit".

 

Auf der Bühne sitzt eine junge Frau am Flügel. Zaghaft beginnt sie zu spielen. „Le onde" von Ludovico Einaudi. Die Zuschauer beginnen zu klatschen, denn von links und rechts ziehen gleichzeitig die Abiturienten des Heisenberggymnasiums in die Stadthalle ein. Schick sind sie gekleidet und stolz nehmen sie ihre Plätze vorne in den ersten Reihen ein.

Schulleiter Peter Hogrebe tritt nach vorne und begrüßt die Gäste. „Muss man sich die Welt wirklich schön trinken?", fragt er und spielt damit auf das Abimotto der Heisenberger an: „2,016 Promille – eher Dichter als Denker". Hogrebe wünscht den Schülern alles Gute, und bedankt sich bei Eltern, Kollegen und besonders der Stufenleitung für die getane Arbeit.

Dann treten fünf Schülerinnen auf die Bühne. Sie gehören zum Heisenberger Vokalensemble, das es bereits seit zwei Jahren gibt. Unter der Leitung von Musiklehrerin Caroline Amft und begleitet von zwei weiteren Schülern an Gitarre und Cajon, einer Art Rhythmusbox, präsentieren sie gleich mehrmals am Abend ihre eingeübten Lieder.

Auch Bürgermeister Ulrich Roland ist zur Zeugnisverleihung gekommen. In seiner Rede bezieht auch er sich auf das Abimotto der Heisenberger. Er verweist auf „den" Dichter und Denker, Johann Wolfgang von Goethe, der einmal gesagt haben soll: „Trunken müssen wir alle sein. Jugend ist Trunkenheit ohne Wein." Ulrich Roland erinnert an die neu gewonnene Freiheit nach dem Abitur und die gleichzeitige Pflicht und Chance, eigene Entscheidungen treffen zu dürfen.

Das stellen die Abiturienten Frederik Eing und Hannah Löns in der Schülerrede direkt unter Beweis. Sie danken dem Schulministerium augenzwinkernd dafür, dass man in der Schule lernt, Reden z u analysieren, aber nicht, welche zu schreiben. Die beiden erinnern sich humorvoll an ihre Schulzeit, an die Klassenfahrt mit anschließender Schweinegrippe-Welle, an Kursfahrten und die Skifahrt in der neunten Klasse. Anschließend ist Zeit für ein wenig Wehmut. Singer-/Songwriter Florian Nienerza, der in diesem Jahr auch sein Abitur am Heisenberg gemacht hat, hat eigens für die Abiturfeier ein Lied geschrieben, das er mit viel Hingabe vorträgt: „Es war die beste Zeit."

Die Stufenleitung, bestehend aus Doris Paulsmann, Nora Lindner und Kathrin Putke, hält ebenfalls eine kurze Rede. „Es hängt von euch ab, wie lange es dauert", beginnen sie und erinnern damit an die vielen Stufenversammlungen, die in der Oberstufe regelmäßig stattfinden. Nach einem ebenfalls kurzweiligen Rückblick werden die Besten der diesjährigen Heisenberger Abiturienten geehrt.

Besonders werden Reem Khalife, Paula Klemt und Vanessa Vogel für ihren Abiturdurchschnitt von 1,0 bzw. 1,1 gelobt. Doch auch die Kursbesten der Leistungskurse werden auf die Bühne gebeten, erhalten ein Geschenk. Dazu gehören Johanna Basner, Isabelle Brenke, Reem Khalifa, Paula Klemt, Alexander Meyring, Linda Mülleneisen, Lukas Nitsch, Jonas Ortmann, Jule Sailer, Patrik Spickermann sowie Vanessa Vogel.

Dann werden endlich die Abiturzeugnisse verliehen. Jeder bekommt auf der Bühne sein Zeugnis in einer Mappe überreicht, außerdem eine Rose. Im Anschluss an die Zeugnisverleihung lädt die Stufe zu Sektempfang und Laugengebäck ins Foyer der Stadthalle ein.

Lena Gerbig

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