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Von Expressionismus bis Tanz – Heisenberg ist rundum kreativ

WAZ 31.05.2016 | 20:00 Uhr

Vernisage

Sogar auf Papprollen waren die Schülerkunstwerke zu sehen.Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck. Kunst, Kultur, Bilder und Tanz im Heisenberg-Forum. Ein weiteres Projekt in der Reihe „Heisenberg kreativ" ging dort über die Bühne.

Ein rundum kreativer Abend ging am Montag am Heisenberg-Gymnasium über die Bühne: „Heisenberg kreativ: Von der Rolle", lautete das Motto von 17.30 Uhr bis in den späteren Abend hinein.

 

Denn bereits am frühen Abend startete eine Vernissage im Forum, bei der bereits die gesamte Bandbreite des Projekts zu begutachten war: So haben sich drei Kunstkurse der Einführungsphase (erstes Jahr der Oberstufe) mit expressionistische Malerei beschäftigt und überlegt, welche Rolle der Expressionismus bei der malerischen Gestaltung von Stadtlandschaften spielen könnte.

Herausgekommen sind dabei Kunstwerke, die sich sehen lassen können. Motive, die einfach Spaß machen: Sarah Orzol beispielsweise malte die Alte Post, eingebettet in ganz helle, frische Farben; Schülerin Lea Hohenhinnebusch setzte das Geschäftszentrum Rentfort in Szene; Emely Rickert malte „Der Turm"; und Hannah Landewee gestaltete expressionistisch einen „Ganz eigenen Markt".

Dem Q2-Musikkurs gingt es bei seinen Arbeiten dagegen weniger um die mit den Augen wahrnehmbare Ästhetik, hier stand die Akustik im Vordergrund: Den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten aus diesem Kurs hatten es die Filmrollen angetan. Sie komponierten, entwickelten und mischten Filmmusiken, die am Montagabend am Computer angehört werden konnten.

23-Minuten-Film zu den letzten Schultagen vor dem Abitur
„Draufgeschissen" – so lautet zum Beispiel der Titel eines 23-Minuten-Films von Florian Nienerza, Jonas Ortmann, Gamze Varol, Henner Vosbeck, Linda Mülleneisen und Moritz Szepan. Sie thematisieren dabei ihre persönliche Sicht und Wahrnehmung der letzten Unterrichtstage vor dem Abitur. Als akustische Grundlage dient der Song „Die Nacht von Freitag auf Montag", der noch durch Gitarrenbegleitung von Florian Nienerza und türkische Musik von Gamze Varol ergänzt wurde.

Auch zu einem Film der Kunsthochschule Kassel komponierten die Schüler beispielsweise eine passende Musik; ja, es entstand sogar eine eigene Suite, komponiert von Aprilia Grabowski. Alle Achtung!

Im Forum der Schule zu sehen: Tanztheater zu Geschlechterrollen
Nicht nur Kunst und Musik standen im Blickpunkt – Montagabend waren auch eine Choreographie des Tanztheaterkurses (9. Jahrgang) auf der Bühne im Forum zu sehen, wobei es darum ging, wie Geschlechterrollen wirken: Wie bewegen sich Jungen? Wie bewegen sich Mädchen? Es entstand ein kleines Tanzstück, in dem mit Rollen-Klischees gespielt wurde.

Der Literatur-Kurs (Theater) der Q1 (2. Jahr der Oberstufe) hatte zudem eine Szenencollage entwickelt, die zeigt, welche Rolle Schule im Schülerleben spielt.

Eine kreative auf jeden Fall. Das bewies dieses Projekt eindrucksvoll. Weitere Projekte in der Reihe „Heisenberg kreativ" sollen in den nächsten Jahren folgen. Lehrerin Freia Rosenkranz koordiniert das Programm.

Michael Bresgott

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