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Vertrag unterzeichnet – Hilfe für Heisenberger Schultalente

DerWesten 25.02.2016 | 09:09 Uhr

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Der Vertrag ist perfekt: Suat Yilmaz und Heisenberg-Schulleiter Peter Hogrebe freuen sich auf die Zusammenarbeit.Foto: Gödde

Gladbeck. Als Talentförderer ist Suat Yilmaz mittlerweile eine landesweit bekannte Persönlichkeit – nun war er zum zweiten Mal in Gladbeck zu Gast.

Mit dem Heisenberg-Gymnasium unterzeichnete jetzt bereits die zweite Schule in Gladbeck eine Kooperation mit dem NRW-Zentrum für Talentförderung.

 

Zuvor hatte bereits die Erich-Kästner-Realschule in Brauck eine solche Kooperation vereinbart. Der federführende Koordinator, Suat Yilmaz, war nun also bereits zum zweiten Mal in Gladbeck zu Gast, um diese verlässliche und langfristige Form der Zusammenarbeit vertraglich zu vereinbaren.

Verborgene Talente an den Schulen entdecken, individuelle Beratung und Unterstützung bei der Berufs- und Studienfachwahl, Stipendienberatung, Coaching, Hochschul-, Vorlesungs- und Laborbesuche – das ist nur eine kleine Auswahl aus dem Förderprogramm der NRW-Talentscouts.

Mittlerweile sind schon sieben Hochschulen dabei
An der benachbarten Fachhochschule in Gelsenkirchen-Buer begann das Projekt, mittlerweile sind bereits sieben Hochschulen landesweit dabei, und die Landesregierung bezuschusst das Programm bis 2020 jährlich mir 6,5 Millionen Euro.

HINTERGRUND
Weitere Hochschulen aus der Region beteiligt
Neben der Westfälischen Hochschule mit ihren Standorten in Buer, Recklinghausen und Bocholt sind zum Beispiel auch die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen oder die neue Fachhochschule Ruhr-West bei dem Projekt präsent.
Neue Scouts absolvieren jeweils ein einjähriges Fortbildungsprogramm.
Das Projekt wird vom Land NRW nicht aus dem Schul-Etat, sondern aus dem Wissenschafts-Etat finanziert.
Noch immer entscheidet der familiäre Hintergrund in der Bundesrepublik in vielen Fällen über den weiteren Ausbildungsweg eines jungen Menschen. So ist der Studierenden-Anteil aus Nicht-Akademiker-Familien deutlich niedriger als aus Akademiker-Familien. Diesen Zusammenhang wollen die Talentscouts vor Ort an den Schulen aufbrechen.

„Es zeigt sich immer wieder: Die Schülerinnen und Schüler benötigen möglichst frühzeitige Orientierung", sagt Suat Yilmaz. „Das wollen wir auch hier am Heisenberg-Gymnasium anbieten." Yilmaz informierte nun auch das Lehrerkollegium in einer eigenen Infoveranstaltung und lobte danach die offene und konstruktive Gesprächs-Atmosphäre im Gymnasium an der Konrad-Adenauer-Allee.

Junge Talente auch für das Duale System der Berufsausbildung finden
Das Schulprofil passe perfekt zum Talente-Programm, bei dem es keineswegs allein darum gehe, den Weg in ein Studium zu bahnen. Man setze genauso auf eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer oder etwa der Handwerkskammer. Es gelte, Talente nicht nur frühzeitig für eine akademische Laufbahn, sondern auch für eine Berufsausbildung im Dualen System von Betrieb und Berufskolleg zu finden.

Auch für die Politik in Nordrhein-Westfalen habe die Talentförderung eine herausragende Bedeutung. So war Suat Yilmaz jetzt auch beim „Ruhr-Dinner" des Initiativkreises Ruhr (IR) zu Gast, wo RAG-Chef Bernd Tönjes ankündigte, dass sich der IR noch stärker um Nachwuchsförderung und Existenzgründer in der Region kümmern werde. Insofern findet das Talentscouting auch unter dem Dach der „Talentmetropole Ruhr" statt, unterstützt von namhaften Mitgliedsfirmen aus der Region.

Michael Bresgott

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