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Heisenberg-Gymnasium – Schüler planen Pausenhofgestaltung

WAZ 17.11.2015 | 16:14 Uhr

Pausenhofgesaltung

Zeigen ihre Pläne zur Umgestaltung des Schulhofs am Heisenberg-Gymnasium: die Schüler Hendrik Hermann, Moritz Szepan und Nils Feldhaus (v.l.).Foto: Ortmann
Gladbeck. Wie sieht der Schulhof nach dem Neubau des Heisenberg-Gymnasiums aus? Die Schüler wollen ein Wörtchen mitreden.

 

Im Rahmen des Projektkurses „Global denken, lokal handeln" der Q2 des Heisenberg-Gymnasiums wollen die Schüler Moritz Szepan, Nils Feldhaus und Hendrik Hermann für die eigene Schule aktiv werden.

Sie haben sich als Ziel gesetzt, den eigenen Pausenhof, im Zusammenhang mit dem Schul-Neubau, umweltfreundlich und aufregend zu gestalten. „Die Schüler sollen sich wohl fühlen. Wir wollen Bewegung als Ausgleich zum Schultag schaffen. Die Pause soll Erholung sein", sagt Nils Feldhaus zur Hofplanung.

Ziel des Projektkurses ist es, etwas Nachhaltiges zu entwickeln. Diese Gruppe habe sich deshalb bewusst nicht dafür entschieden, eine Veranstaltung zu planen. Die Schülergruppe möchte nämlich am Ende des Tages „etwas in der Hand haben". „Erstmal gibt unser Thema nicht wirklich eine Veranstaltung her und zum anderen machen wir hier etwas, was zur Weiterverwendung genutzt werden kann", erklärt Moritz Szepan.

Die Idee entstand rein zufällig: „Erst wollten wir generell etwas rund um den Neubau machen. Nach einiger Bedenkzeit haben wir uns dann aber auf den Schulhof beschränkt, da wir auf das Gebäude wahrscheinlich weniger Einfluss haben werden", beschreibt Nils Feldhaus. Das gesamte Resultat dieser Planung werde der Stadt zur Verfügung gestellt und ist somit ein möglicher Vorschlag, den Schulhof so in Zukunft zu gestalten.

Umfrage als Basis genommen
Aus einer Umfrage, durchgeführt mit Schülern des Heisenberg-Gymnasiums, kam heraus, dass insbesondere ein Basketballplatz und eine große Spielwiese von den Schülern gewünscht werden. „Das haben wir natürlich in unseren Planungen umgesetzt", führt Moritz Szepan weiter aus. Außerdem seien neue Sitzgelegenheiten, viele Bäume für Schatten im Sommer sowie Lärmschutz, neue Tischtennisplatten und eine Art „Grünes Klassenzimmer" geplant.

„In den Pausen haben wir uns angeschaut, was gut ankommt und was eher nicht so beliebt ist auf unserem Schulhof. Dies war genauso ein Kriterium wie die Umfrage", so Feldhaus. Auf einem Modell veranschaulicht die Schülergruppe nun ihr Projekt – und wer weiß, vielleicht sieht der neue Schulhof ja so bald aus.

Jonas Ortmann

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