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Heisenbergschüler planen für 26. September Benefiz-Festival

WAZ 01.09.2015 | 09:00 Uhr

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Hemmschwellen abbauen, Kontakte schaffen - das Benefiz-Festival am 26. September will ein besseres Verständnis für das Flüchtlingsthema schaffen. Hier die Flüchtlings-Ankunft Ende Juli in Rentfort-Nord. Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck. „Global denken, lokal handeln!" - vier Heisenbergschüler wollen das Thema ihres Projektkurses engagiert in die Tat umsetzen.
Ein tolles Engagement in Sachen Flüchtlingsarbeit zeigen derzeit Maximilian Franke, Cedric Feldmann, Jesse Ostermann und Moritz Naujoks vom Heisenberg-Gymnasium. Das Quartett plant ein Benefiz-Festival zur besseren Integration von Flüchtlingen.


An vielen Details für die Veranstaltung wird derzeit noch gefeilt - doch mit dem 26. September (Samstag) steht bereits der Termin fest. Ab 16 Uhr soll das Festival im Bonhoeffer-Haus an der Postallee über die Bühne gehen. Bis in den späteren Abend hinein soll das Programm laufen, wobei ein steter Wechsel von Live-Musik und Informationen vorgesehen ist. Die vier Schüler sind Teilnehmer des Projektkurses „Global denken, lokal handeln!" am Heisenberg-Gymnasium - und genau in diesem Sinne wollen Maximilian Franke und seine Mitstreiter aktiv werden:
Rock-, Pop-, Jazz- und Hip-Hop-Bands werden sich am 26. September im Bonhoeffer-Haus präsentieren; doch das ist längst nicht alles: Um eine möglichst effektive Aufklärungsarbeit zu leisten, sollen an diesem Tag Flüchtlinge ihre persönliche Geschichte im Bonhoeffer-Haus erzählen - von der Situation in ihrem jeweiligen Heimatland, von den genauen Gründen für ihre Flucht und von ihrer jetzigen Situation in Deutschland.
Aufklärungsarbeit leisten, Vorurteile abbauen
Auch mit Hilfe der evanglischen Kirche in Stadtmitte, die sich seit Jahrzehnten in der Flüchtlingarbeit engagiert, soll es weitere Infos zur aktuellen Flüchtlingsproblematik geben. Die Heisenberg-Schüler unterstreichen: „Unser Team ist überzeugt davon, dass sich die Besucher des Festivals am ehesten angesprochen fühlen, wenn sie mit Leuten reden können, die am eigenen Leib erfahren haben, was es heißt, ein politisch Verfolgter zu sein."
Das Ziel des engagierten Schülerteams ist klar: Aufklärungsarbeit leisten, Vorurteile abbauen, Fakten benennen. Geplant sind auch Auftritte von Sportvereinen und weiteren lokalen Institutionen, um das Programm zu ergänzen. Die vier jungen Leute betonen: „Wir wollen versuchen, mit Hilfe des Festivals eine lockere und entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der man sich ungezwungen unterhalten und austauschen kann. Ein internationales Buffet mit Speisen, gekocht von Flüchtlingen, soll den Tag abrunden."
Abwechslungsreiches Programm
Das Schülerteam hofft auch auf Zuschüsse aus der kommunalen Kasse und von Sponsoren, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Bereits jetzt steht fest, dass sich u. a. die Musikschule der Stadt mit einem Ballettauftritt, die Tanzschule „TanzExpress", eine Bauchtanzgruppe, eine senegalesische Trommelband und ein Ensemble des Mädchenzentrums auf der Bühne präsentieren werden.
Michael Bresgott

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