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Heisenberg-Neubau die beste Variante für Gladbeck Sondersitzung der Fraktion - SPD will den Heisenberg-Neubau

WAZ 02.03.2015 | 12:48 Uhr

2.3

Das Heisenberg-Gymnasium an der Konrad-Adenauer-Allee.
Foto: Hans Blossey

Gladbeck. Vor dem Entscheidungsprozess in den politischen Gremien positioniert sich die SPD als größte Ratsfraktion bereits klar für einen Gymnasium-Neubau.

In der Kommunalpolitik werden nach der ausführlichen Vorstellung der Gutachten im Fachausschuss nun klar die Weichen für einen Neubau des Heisenberg-Gymnasiums gestellt.

 

„Wir müssen jetzt den Mut haben, ,Ja' zum Neubau des Heisenberg-Gymnasiums zu sagen, denn wir brauchen für unsere Kinder weiterhin bestmögliche Bildungschancen", erklärt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Dyhringer in einer aktuellen Stellungnahme.

Die WAZ berichtete mehrfach über den mangelhaften baulichen Zustand des Gymnasiums an der Konrad-Adenauer-Allee: Kernsanierung oder Neubau lautet die zentrale Frage. In diesem Monat steht nun die politische Vorberatung und dann Entscheidung im Rat dazu an. Und mit der SPD bezieht nun die größte Ratsfraktion eindeutig Stellung dazu: „Nach der Aussage der Gutachter ist ein Neubau die beste Variante", unterstreicht Schulausschuss-Vorsitzender Norbert Dyhringer.

Ein Neubau biete viele Vorteile: angepasster Schulraum für Ganztagsbetrieb und Inklusion sowie die Berücksichtigung zeitgemäßer methodisch-didaktischer Prinzipien bei der Raumplanung, zählt die SPD dazu, die weiter formuliert: „Deshalb liegt für uns ein neues Schulgebäude grundsätzlich vorne. Die Berechnung von Ernst & Young hat außerdem gezeigt, dass dies im Vergleich zur Kernsanierung die deutlich wirtschaftlichere Lösung ist. Deshalb sollten wir fast 40 Jahre nach dem letzten Schulneubau die Weichen in Richtung Neubau des Heisenbergs stellen."

„Auch in schweren Haushaltsjahren muss Zukunft gestaltet werden"
Die Sozialdemokraten listen auch nochmals die Standort-Vorzüge des Heisenberg-Gymnasiums auf: Die Schule verfüge über ein klares Profil mit Schwerpunkten, die das Angebot der beiden anderen Gymnasien sinnvoll ergänzten. Auch die gute ÖPNV-Erreichbarkeit und die hervorragende Sportinfrastruktur sprächen für den Standort in Nähe des Nordparks. Dyhringer: „Deshalb sollten wir uns trotz der schwierigen Haushaltssituation der Stadt für einen Neubau entscheiden, denn auch in schweren Haushaltsjahren muss Zukunft gestaltet werden. Dazu gehören insbesondere Gebäude für Kitas und Schulen."

Das Heisenberg-Gymnasium sei vor 46 Jahren als „flüchtiger Leichtbau" errichtet worden, der weder barrierefrei noch wärmegedämmt und auch nicht für einen Ganztagsbetrieb und inklusiven Unterricht geeignet sei. Gladbeck brauche das Heisenberg weiterhin, ein Neubau sei wirtschaftlicher als eine Sanierung. Die SPD-Fraktion habe nun in einer Sondersitzung einstimmig für den Neubau votiert.

Michael Bresgott

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